Nebenkostenabrechnung pruefen
Die Mietnebenkosten – auch Betriebskosten genannt- sind der Bestandteil, welcher sich auf die normale Kaltmiete addiert.
Diese Nebenkosten sind in erster Linie vom Verbrauch der Medien Gas, Wasser, Strom etc. durch den Mieter selbst abhängig. Sie können also durch bewußtes sparen bei Heizung, Wasser und Strom so Ihre Mietnebenkosten senken.
Als Mieter haben Sie z.B. jedoch keine direkte Möglichkeit, den Gasanbieter zu wechseln. Da sich so aber für alle Parteien Geld sparen ließe, reden Sie doch mal mit Ihrem Vermieter darüber. Hier können Sie den Gasanbieter online wechseln
Weiterhin verlagert der Vermieter auch andere Kosten, welche mit dem Haus bzw. der Wohngemeinschaft in Verbindung zu bringen ist, anteilsweilse auf den einzelnen Mieter. So gehören u.a. auch Kosten für Hauswartdienste – Beispiel: Treppenreinigung- dazu.
Da das ganze Thema recht komplex ist und nach Ansicht einiger Experten gewarnt wird, dass beinahe jeder zweite Mietnebenkostenabrechnung falsch sei, empfiehlt es sich, diese prüfen zu lassen.
Ganz wichtig: Diese Prüfung sollte man als Mieter davon unabhängig machen, ob sich nun aus der Betreibskostenabrechnung eine Nachzahlung oder sogar ein Guthaben ergibt. Letzteres ist immer ein erfreulicher Bescheid, bei dem sich aber unter Umständen noch mehr herausholen läßt.
Diese Prüfung der Mietnebenkostenabrechnung können Sie zum einen beim Mieterschutzbund machen lassen, oder aber bei einem dafür spezialisierten Fachanwalt.
Literatur rund ums Thema Miete und Mietnebenkosten gibts natürlich auch online zu bestellen. So z.B. dieser günstige Ratgeber – herausgegeben vom Mieterschutzbung: